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Impulsbeiträge von Bettenhausen Consulting
Aktuelle B2B-Themen im DACH-Raum
Systematisierung im B2B als Basis für künstliche Intelligenz und Automatisierungen
13.05.2026 - "Künstliche Intelligenz und Tool-Automatisierungen sind mittlerweile Standard im Rennen nach Effizienz. Eine zu hastige Implementierung stellt allerdings ein kritisches Risiko dar."
Wöchentlich neue KI-Funktionen. Unternehmer und KMUs implementieren sie, weil sie nicht vom Markt abgehängt werden wollen. Der Grundgedanke ist nachvollziehbar — doch eine Sache wird dabei oft übersehen: Was passiert, wenn man einfach macht, ohne rational zu planen? Man begeht Fehler. Man dreht an den falschen Stellschrauben. Man zerstört vielleicht sogar, was vorher funktioniert hat — und untergräbt damit die eigene Unternehmensbasis. Wie implementiert man KI und Automatisierungen also wirklich nachhaltig? Im Wesentlichen kommt es auf drei grundlegende Faktoren an: 1. Klare Systeme und Prozesse als Basis: Positionen für KI sollten nach identifizierter Priorität definiert werden — zum Beispiel dort, wo besonders viel Zeit und Ressourcen verbraucht werden. Nicht danach, welche Möglichkeiten sich nach neuen Updates ergeben. 2. Sinnhaftigkeit kritisch hinterfragen: Will ein Kunde wirklich von einer KI beraten werden — oder ruiniert diese vermeintliche Ersparnis die Kundenerfahrung? Wollen Leads generisch wirkende Inhalte sehen, oder möchten sie einem echten Menschen vertrauen? Nicht jede Automatisierung, die möglich ist, ist auch sinnvoll. 3. Datenbasis und Testphase: "Never change a running system." Ein uralter Grundsatz — und ein berechtigter. Statt aus Angst, etwas zu verpassen, ein funktionierendes System von heute auf morgen umzuwerfen: Warum nicht durch eine Testphase Daten mit und ohne KI-Einsatz vergleichen und dann rational entscheiden? Fazit Eine hohe Anpassungsfähigkeit im Bereich KI und Automatisierungen ist notwendig, um marktfähig zu bleiben. Aber kurzsichtiges, zu schnelles Umstellen schadet Ihrem Unternehmen. Planen Sie den Transformationsprozess sauber, optimieren Sie Ihre Systeme rational — und setzen sie es keinem vermeidbaren Risiko aus.
Nur so funktioniert B2B-Vertrieb im Krisenjahr 2026 in Deutschland
05.06.2026 - "Wirtschaftliche Unsicherheit durch globale Konflikte, wöchentliche KI-Entwicklungen, anhaltende Inflation und erstarkende Wettbewerber außerhalb der EU. Als Unternehmensberater erlebe ich in Gesprächen mit B2B-Unternehmen täglich dasselbe Bild:"
Firmen im DACH-Raum — vor allem in Deutschland — sind deutlich vorsichtiger mit Investitionen geworden. Wo vor wenigen Jahren noch Budget und Kaufbereitschaft selbstverständlich waren, herrscht heute konservative Zurückhaltung. Drei Prinzipien, mit denen B2B-Unternehmen trotzdem planbar verkaufen: 1. ROI über allem. Nice-to-have-Leistungen werden in Krisenzeiten nicht gekauft. Budgets fließen nur noch in substanzielle Investitionen mit echtem Hebel. Ihre Leistung muss schmerzhafte Kernprobleme lösen — mit messbarem Return on Investment in einem möglichst kurzen Zeitraum. Logischer Argumentationsaufbau, konkrete Rechenbeispiele und klare Garantien sind im Vertriebsgespräch der entscheidende Unterschied. 2. Vertrauen. Vertrauen. Vertrauen. In Krisenzeiten geht man keine unnötigen Risiken ein. B2B-Dienstleister, die sich früher mit halbprofessionellem Auftreten Aufträge gesichert haben, brauchen heute konsequente Professionalität — an jedem einzelnen Touchpoint. Von der Website über Bewertungsportale und Content bis hin zum Verkaufsgespräch: alles muss einheitlich, ruhig und vertrauenswürdig wirken. 3. Beziehungsaufbau und Lifetime Value maximieren. Längere Sales Cycles sind in Krisenzeiten normal. Investitionen werden intern intensiv geprüft. Der Vertriebsprozess muss darauf ausgelegt sein. Bauen Sie auf langfristige Partnerschaften. Zeigen Sie echtes Verständnis für Zögerlichkeit — aber erkennen Sie Kaufimpulse und führen Sie Ihren Lead im entscheidenden Moment zu einer klaren, logischen Entscheidung. Wer sich nicht an die aktuelle Lage anpasst, wird es schwer haben. Sehen Sie die Situation realistisch. Bleiben Sie rational optimistisch. Und fokussieren Sie sich auf die Chancen, die genau jetzt entstehen.